SPIRITUELLE AUFBRÜCHE

Himmelsschwärmer in der Kirche

Klein unter den fliegenden Lebewesen ist die Biene, doch der Ursprung von Süßem ist ihr Ertrag", so heisst es im Buch Jesus Sirach 11,3. In der Tat erbringen diese Insekten mehr als nur den gesunden Honig, sie bestäuben fast 80% aller Nutz- und Wildpflanzen. Umso dramatischer, dass Bienen- und andere Insektenbestände in den letzten Jahren mehr und mehr gefährdet sind. Die „Sorge um das gemeinsame Haus" der Schöpfung darf uns als Christen nicht kalt lassen, hat unlängst Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si" betont.

Die Offene Stadtkirche St. Nikolaus hat bis Erntedank dieses Thema in den Mittelpunkt gestellt: unter dem Motto „Himmelsschwärmer" hat die Künstlerin Felicia Glidden in Zusammenarbeit mit vielen Helfern eine Kunstinstallation errichtet: 2500 Bienen aus Papier bevölkern das Kirchenschiff und wurden an gefertigten Sonnenblumen befestigt. Im Altarraum zeigt ein Gemälde große Waben und bereichert so das Farbenspiel der Glasfenster durch die honiggelbe Struktur. Veranstaltungen begleiten die Ausstellung und setzen weitere Akzente: Vernissage, Podiumsdiskussion, Predigtreihe, Mittagsgebet, Stummfilm mit Orgel, LesArten.

Pastoralreferent Philip Heger

wachsen ... lassen ...

Foto: Neil Bates on Unsplash

Das Gleichnis vom Wachsen der Saat (Markusevangelium 4, 26-29)

26 Jesus sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät;
27 dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie.
28 Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre.
29 Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.
Quelle: espresso.church

von oben
kommt der geist dessen,
der alles
auf den kopf stellte

damit der Mensch
wieder auf die beine
kommt

Die Botschaft der Edelsteine

Eine wunderbare Begegnung in Wiblingen: Freude in den Augen von Kindern und von den Alten, freundliche Gespräche beim Vortrag und beim anschließenden Mittagessen: "Christlich müssen alle Dinge zur Erbauung dienen. Die Art von Glauben, die nicht zuletzt erbaulich ist, ist eben damit unchristlich." (Sören Kierkegaard)

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/gottes-segen-fuer-schmuck-und-steine-24489122.html

 

... und hier der Bericht aus dem Katholischen Sonntagsblatt

Wege durch den Advent

... nur ein Beispiel (von vielen):

Adventskalender zu den vier Haltungen abonnieren

(aus dem Dekanat Rems-Murr)

Theologie und Spiritualität in der Ulmer Nikolauskapelle

Neue Veranstaltungsreihe des kath. Dekanates Ehingen-Ulm

 Die Ulmer Nikolauskapelle ist der älteste erhaltene Sakralbau Ulms. „Im mächtigen romanischen Mauerwerk finden die Besucher Geborgenheit, ein Symbol für die Geborgenheit in Gott“, sagt Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel. „Und da ist zugleich Weite aus Gott und Ausrichtung auf Gott, durch Erweiterung des Chorraums und ein Birnstabgewölbe zur Zeit der Gotik.“ Nachdem sich die Kapelle in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ort der Glaubenserschließung und Glaubensvertiefung entwickelt hat, legt das katholische Dekanat Ehingen-Ulm dort nun erstmals ein Jahresprogramm zu Theologie und Spiritualität unter dem Titel „Wirklich wahr? Echt wahr!“ vor.

 Es geht einerseits darum, die Wirklichkeit Gottes zu reflektieren und zu durchdenken (Theologie). Steffel ist überzeugt, dass im Glauben auch Zweifel sein darf: Ist das wirklich wahr? Andererseits gebe es im Leben immer wieder tiefe, ergreifende, authentische Glaubenserfahrungen (Spiritualität), die dem Menschen das Bewusstsein geben: Echt wahr! Die notwendige Reflexion im Glauben und die Kraftquellen spiritueller Erlebnisse seien kein Selbstbesitz, sondern dienten letztlich dem Dienst am Nächsten und der Mitgestaltung der Welt.

 Am Montag, 30. Oktober, 19 Uhr geht es um die Frage „Löst sich der Glaube auf? Zerstört sich das Christentum selbst?“ Wolfgang Steffel skizziert praktische und philosophische Auflösungsformen des Glaubens und ist gleichzeitig überzeugt, dass sich der Glaube nicht in Luft auflösen wird. Dazu brauche es allerdings die Überwindung der Trägheit und eine beständige Sorge um einen Glauben, der klare Formen kennt und sperrige Glaubensinhalte nicht vorauseilend aufgibt. Am Dienstag, 5. Dezember, 18.00 Uhr gibt es eine geistliche Führung in der Nikolauskapelle. Diese greift die gotischen Wandmalereien auf, um den heiligen Nikolaus als Theologen der Dreifaltigkeit vorzustellen. Er ist nicht nur Helfer in der Not, sondern auch Glaubenslehrer. Am Samstag, 13. Januar, 15 Uhr widmet sich der Haupt- und Leitvortrag 2018 im Dekanat den Haltungen von Leerwerden, Toleranz und Hingabe.

 Die Reihe mit insgesamt 12 Veranstaltungen im mystischen Raum der Kapelle wird mit einem geistlichen Weg durch die Fastenzeit fortgesetzt und spannt sich mit einer Erschließung des Vaterunsers bis in den Oktober 2018. Ein großformatiges Faltblatt mit vielen Innen- und Außenansichten der Nikolauskapelle und einer farbprächtigen Abbildung des dortigen Glasfensters von Günther Späth kann kostenlos in der Dekanatsgeschäftsstelle, Weinhof 6, 89073 Ulm unter Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de angefordert werden.

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espresso.church

Einen Espresso für die Seele. Warum? Nun ja, manchmal brauchen wir im Leben einen kurzen Energie-Shot: Einen klassischen Kaffee, einen Cappuccino oder eben einen Espresso. 

Ein guter Espresso kann ein Stück Wellness in den Alltag bringen. Steht ein Espresso vor mir, streue ich sehr bewusst den Zucker in die Tasse und rühre dann genauso genussvoll um. Bevor ich den Espresso trinke, rieche ich daran. Manchmal schließe ich dabei die Augen und freue mich schon auf den ersten Schluck. So zaubert der Espresso nicht nur neue Energie in meinen Körper, sondern bezaubert auch meine Seele. Mein Espresso-Moment ist kurz, intensiv und leidenschaftlich. Dann schmecke ich nicht nur den Espresso, sondern ein Stück meines Lebens. Dann bin ich im Hier und Jetzt.

Diesen Zauber möchte die Espresso-Church in Deinen Alltag bringen. Ein kurzer Shot, ein kleiner Moment – zwischendurch – überraschend und nicht einplanbar – vielleicht dann, wenn Du es am wenigsten erwartest: so ist Espresso-Church. Dem Leben lauschen und einen Espresso miteinander genießen.

Du kannst uns per WhatsApp (01522-1390590) oder auf Facebook (ww.fb.me/espressoforme) folgen.

Garten für die Seele in Horb

 

 „Verändern – sich – mich – die Welt“

An der Front des Dekanatshauses am oberen Marktplatz macht seit Montag ein großes Banner auf den „Garten für die Seele“ aufmerksam. Vom 15. Juli bis zum 6. August verwandelt sich der Garten des Kath. Dekanatshauses, Marktplatz 27, mit seinen drei Terrassen wieder in einen besonderen Ort. Zehn Stationen laden ein in wohltuender Atmosphäre die Seele baumeln zu lassen. Dabei können die Besucher ihrem Glauben auf die Spur kommen und Göttliches erfahren. Lassen Sie sich einfach überraschen. Der Garten für die Seele steht in diesem Jahr unter dem Motto „Verändern – sich – mich – die Welt“. Viele der Stationen richten sich auch besonders an Familien mit Kindern. Diese können an verschiedenen Stationen spannendes entdecken und sich den Inhalten spielerisch nähern.

 Am Freitag, 14. Juli wird der Garten für die Seele um 17.00 Uhr von Dekan Markus Ziegler und Dekanatsreferent Achim Wicker feierlich eröffnet. Bis zum 6. August haben Besucher dann täglich von 10:00 – 20:00 Uhr die Möglichkeit, den Garten zu besuchen. Der Zugang ist über die Treppe beim Schurkenturm möglich. Der Eintritt ist frei. Bei Regenwetter bleibt der Garten geschlossen.

mehr im Internet

DREI TAGE

aufgenommen im abendrot-Gottesdienst, Stuttgart-Burgholzhof

Auferstehung heisst:

Aus meinem Dunkel
In das Licht deines gütigen Angesichts;

Aus meiner Angst
In den Mantel Deines liebenden Erbarmens;

Aus meiner Einsamkeit
In die Geborgenheit Deiner zärtlichen Umarmung;

Aus meinen Wunden
In den Herzschlag Deiner verströmenden Sehnsucht;

Aus meinem Todesschatten
In die Verheissung Deiner lebensspendenden Fülle. 

Ute Weiner, in: Arbeitshilfe Gebetswoche für die Einheit der Christen 2004

Gebet einer Teilnehmerin am Begenungstag St. Martin

Gebet - Gottes Volk

Wie wunderbar ist die Vielfalt, oh Herr,
mit der Du uns geschaffen hast.
Wie verschieden wir doch alle sind,
jeder in seiner Einmaligkeit.

Selbst, wenn wir aus einer Familie, die gleichen Wurzeln,
so ist doch keiner gleich, jeder verschieden.
Eine große Buntheit, oh Herr, hast Du in und durch uns geschaffen,
eine Buntheit, um einander gut zu unterstützen und zu ergänzen.

So ist es wie in einem Getriebe mit vielen Zahnrädern,
fehlt eines oder fällt eines aus, so steht das Ganze still.

Herr, öffne uns die Augen für jeden Einzelnen,
für dessen Wirken - mag es noch so klein sein.
Du hast uns zusammengeführt und so geschaffen,
zu Deinem heiligen Getriebe.

Du hast Dir Dein Volk erschaffen,
uns zusammengeführt in Deinem Namen.
Lass uns das so erkennen und leben,
dankbar für die Vielfalt und Buntheit.

Vielfältig ist auch das, was wir bieten,
bieten für andere, die zu uns kommen;
für andere die Angebote,
damit sie sich bei uns willkommen und aufgenommen fühlen.

Vielfältigkeit zeigt dieses Fest,
dieses Miteinander in mitten der Welt,
einer Welt, die noch eine ganz andere Vielfalt bezeugt,
die Vielfalt der Landschaften, der Pflanzen und Tiere.

Oh Herr, lass uns jeden Tag neu diese Vielfalt und Genialität entdecken,
in der Schöpfung, der Welt und den vielen Gesichtern,
in denen, in unserer Stadt und der Gemeinde.

Gib uns die notwendige Ehrfurcht im Umgang miteinander,
damit wir diesen Schatz hüten, nicht beherrschen.

Stärke jeden Einzelnen in seiner Einmaligkeit,
lass ihn seine Talente und Gaben erkennen, diese auch einsetzen, dort,
wo Du den Einzelnen siehst und vorgesehen hast.

Lass uns wachsen in Deiner Nachfolge,
Deiner grenzen- und bedingungslosen Liebe.
Lass uns wachsen im guten Umgang miteinander,
in der Wertschätzung dessen, was der andere ist und tut.

So halte segnend und schützend, liebevoll und barmherzig
Deine allmächtige Hand über uns und über dieses Fest des Miteinanders.

Schenke uns viele gute Begegnungen,
viele gute Erfahrungen, viele berührenden Zeugnisse und
viel Freude in friedlicher Ausgelassenheit, im Miteinander.

Du, Herr, in Deiner Herrlichkeit,
Dich preisen wir und loben Dich,
Dir, Herr, öffnen wir unsere Herzen,
um mit Dir und durch Dich zu wachsen, zu wirken, zu lieben.

Amen.

 

Christiane Maria Haid M.A. OFS 22.04.2016

Einfach Gott zur Sprache bringen

2. Diözesaner Kongress Kinder- und Familiengottesdienste

Samstag, 2. Juli 2016, Kloster Untermarchtal

In der Liturgie finden wir vielfältige Formen, mit Gott in Beziehung zu kommen. Menschliche Sprache ist begrenzt angesichts der Größe und Unfassbarkeit Gottes. Die Feier von kindgemäßen und familiengerechten Gottesdiensten eröffnet einen Raum, in dem Kinder wie Erwachsene ihren Glauben in Bewegung und Kreativität ausdrücken und darin etwas vom lebendigen Gott erfahren können. Wie das gelingen kann und welche elementaren Grunderfahrungen es braucht, dazu gibt der Kongress theoretische und praktische Anregungen für die Kirche am Ort – in Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen, überall dort, wo Kinder und Familien leben.

Eingeladen sind MitarbeiterInnen in Gottesdiensten mit Kindern, GottesdienstleiterInnen, ReligionslehrerInnen, ErzieherInnen und Pastorale Dienste.

Kinderbetreuung ist möglich.

PROGRAMM

09:00 Uhr Ankommen – Stehkaffee

09:30 Uhr Begrüßung und Auftakt in der Vinzenzkirche

10:00 Uhr Impulsreferat
„Einfach Gott zur Sprache bringen!" Prof. Dr. Georg Langenhorst, Professor für
Religionsdidaktik und Religionspädagogik an der Universität Augsburg

11:00 Uhr Workshops – 1. Runde

12:30 Uhr Mittagessen

14:00 Uhr Workshops – 2. Runde

15:30 Uhr Kaffee

16:00 Uhr Gottesdienst mit Bischof Dr. Gebhard Fürst

17:00 Uhr Ende des Kongresses

 

 

SINNSUCHER: Auf Leben und Tod

Die neuen Materialien für alle SINNSUCHER (und solche, die es werden wollen :-) sind da!

Einen ganzen Berg von Materialien haben die Helfer/innen der Sinnsucher in den letzten Tagen in Tüten verpackt. 
Zu Karfreitag und Ostern sollen die Materialien Leute ins Gespräch bringen.

"Leben like it - Auf Leben und Tod" ist das Motto.
Zu bestellen sind die Materialien - solange der Vorrat reicht - unter www.sinnsucher.info.

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