NETZWERKE UND KOOPERATIONEN

Rückenwind - Kirche an vielen Orten 2018 in Fortführung der Gemeindeforen

Herzliche Einladung an alle,
die Rückenwind brauchen und anderen geben wollen,

an alle Mitglieder der Prozessteams,
an alle freiwillig Engagierten und hauptamtlich Tätigen.

Rückenwind:
- durch Begegnung und Austausch mit anderen Kirchengemeinden und kirchlichen Orten,
- durch Beispiele und gute Erfahrungen zum Kennenlernen, Diskutieren, Weiterführen
- durch pastorale und geistliche Impulse,
- durch Menschen, die auch nach vorne gehen und
- durch Bischof Dr. Gebhard Fürst und Weihbischof Matthäus Karrer.

Im Mittelpunkt stehen die Themen und Praxisfelder:
- das Evangelium entdecken und kommunizieren
- Kirche vernetzt sich im sozialen Raum
- Liturgische Aufbrüche wagen

Es stehen 2 Termine zur Auswahl: 

5./6. Oktober 2018 Untermarchtal
12./13. Oktober 2018 Ergenzingen

Die Teilnahme ist kostenlos.
Veranstalter: Hauptabteilung IV Pastorale Konzeption
Institut für Fort- und Weiterbildung
Anmeldung online (Link über den Termin) oder
Tel. 07472 922-155

 

Netzwerken in pastoralen Räumen

... eine Veranstaltung aus dem Dekanat Rems-Murr.

 

SMARTCOACH in der Jugendkirche

 

Die Jugendkirche Ludwigsburg hat zusammen mit jungen und älteren Menschen das Projekt „Smartcoach“ entwickelt. Dabei bekommen Senioren von Jugendlichen erklärt, wie ein Smartphone funktioniert. Der Start ist geglückt. Und zwischen den Generationen haben sich sogar Freundschaften entwickelt.

http://www.jugendkirche-lb.de/veranstaltungen/aktuelles/289-smartcoach.html

https://www.lkz.de/lokales/stadt-kreis-ludwigsburg_artikel,-%E2%80%9EOhne-WhatsApp-geht-nichts-mehr%E2%80%9C-_arid,440134.html

 

PROFIL ERÖFFNET VIELFALT

Diözesane Förderung von Familienzentren ab Kindergartenjahr 2017/2018

Aufgrund der positiven und ermutigenden Ergebnisse zugunsten von Familien, die in der  Phase der Modellförderung von Familienzentren auf der Basis der diözesanen Konzeption „Familie im Zentrum – Familienzentrum“ von 2011 bis 2015 gesammelt wurden, erfolgte in 2016 die Entscheidung zu einer diözesanen Regelförderung für Familienzentren.

Familienzentren in der Diözese zeichnen sich dadurch aus, dass recht  unterschiedliche fachliche Perspektiven und Fähigkeiten zugunsten der Familien gebündelt und miteinander vernetzt werden sollen. Seit der Modellförderung ist deshalb die verbindliche Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde (Familienpastoral), der Caritas (Familienberatung) und der keb (Familienbildung) eine bewährte und unverzichtbare Grundvoraussetzung und ein wichtiger Beitrag zu einer erkennbaren Profilbildung für Familienzentren in der Diözese geworden.

Ein wichtiges Instrument sind dabei die in der Modellphase entwickelten Mindestanforderungen an Familienzentren in der Diözese. Die wenigen Mindestanforderungen bewirken ein erkennbares Profil und eröffnen zugleich einen weiten Spielraum, die Entwicklungen von Familienzentren in einem lebendigen Bezug zu den Herausforderungen des jeweiligen Sozialraums im Rahmen von „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ zu gestalten.

Für die Regelförderung von Familienzentren hat die Diözese für die (Kindergarten-)Jahre 2017 bis einschließlich 2021 insgesamt 2,5 Millionen  € im Diözesanhaushalt eingestellt. Damit ist für die nächsten fünf Jahre ein finanzieller Handlungsrahmen geschaffen, der – vorbehaltlich zukünftiger Haushaltsbeschlüsse – einen qualifizierten und tragfähigen Einstieg in eine Regelförderung von Familienzentren eröffnet.

Eckpunkte für die Regelförderung ab dem Kindergartenjahr 2017/2018 

  • Antragsberechtigt sind alle katholischen Träger von Kindertagesstätten bzw. Familienzentren in der Diözese, die am Standort bereits den gesetzlichen Förderauftrag einer Kindertagesstätte zur Bildung, Betreuung und Erziehung des Kindes leisten.
  • Das Bewilligungsverfahren erfolgt auf der Basis einer Selbstbewertung bezüglich der Entwicklung des Familienzentrums, die durch ein Audit ergänzt wird. Die Kriterien für die Selbstbewertung und das Audit wurden aus der Rahmenkonzeption „Familie im Zentrum – Familienzentrum“ sowie aus den in der Modellphase entwickelten Mindestanforderungen und Musterprozessen abgeleitet und werden in einem Formular zur Selbstbewertung zur Verfügung gestellt.
  • Die Regelförderung ist auf 20.000,- € pro Jahr und Einrichtung für die jeweils definierte Laufzeit begrenzt.
  • Die Entscheidungen werden von einem Vergabeausschuss getroffen, der aus Vertreter/innen der Diözesankonferenz Familienzentren und des Diözesanrats besteht.
  • In einem Rhythmus von drei Jahren wird überprüft, ob die Bewilligung zur Regelförderung verlängert wird. Vorbehaltlich zukünftiger Haushaltsbeschlüsse ist die Grundlage für die Verlängerung wiederum eine mit einem Audit validierte Selbstbewertung.

Informationsveranstaltung und Antragsverfahren

Insbesondere Trägervertreter können sich auf der Informationsveranstaltung „Der Einstieg in die Regelförderung – Information und Austausch“ am

22. Juni 2017 im Bischof-Leiprecht-Zentrum

in 70597 Stuttgart, Jahnstrasse 32

zum Förderverfahren informieren. Eine Ausschreibung dieser Veranstaltung finden Sie auf der Website der Hauptabteilung Caritas unter caritas.drs.de im Menü: Kindergarten- Familienzentren (Downloadbereich). Dort finden Sie zudem die Broschüre „Profil eröffnet Vielfalt – von der Modellförderung zur Regelförderung“.  Die Broschüre macht den Zusammenhang zwischen den Mindestanforderungen, der geforderten Selbstbewertung und dem Audit transparent und beschreibt detailliert auch die einzelnen Schritte des Antragsverfahrens.  Ferner sind dort sämtliche Antragsformulare hinterlegt.

Termine und Fristen im Überblick

  • Gefördert wird ab dem Kindergartenjahr 2017/18.
  • Bis zum 31. Juli 2017 muss der vollständige Antrag (Antragsformular und Selbstbewertung) bei der Hauptabteilung Caritas eingegangen sein.
  • Es ist geplant, dass die Selbstbewertungen nach Absprache mit dem jeweiligen Träger im Zeitraum vom 11. bis 30. September 2017 auditiert werden.
  • Danach erhalten die antragsstellenden Träger den Auditbericht und können ihre Entscheidungen ggf. überprüfen bzw. ihren Antrag ergänzen. Der späteste Eingang eventueller Antragsergänzungen ist der 26. Oktober 2017.
  • Bis Ende 2017 sind die Anträge entschieden und die Bescheide zugestellt.

 

 Ute Niemann-Stahl

Hauptabteilung Caritas, Bischöfliches Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Begegnen, vernetzen, beteiligen

Tagung zur nachhaltigen Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum

 HEILIGKREUZTAL - Aus verschiedenen Teilen Baden-Württembergs kamen 130 Personen im Kloster Heiligkreuztal zu einer Tagung zum Thema „Die Flüchtlingsfrage entscheidet sich im ländlichen Raum – Nachhaltige Integration als gemeinsame Herausforderung von Kirche und Kommune“ zusammen. Sie alle sind mit Flüchtlingen und der Frage nach deren Integration beschäftigt: Ob als Ehrenamtlicher in einem der zahlreichen Helferkreise, als Bürgermeister einer ländlichen Gemeinde, als Mitarbeiterin im Landratsamt oder als Referentin in einer Bildungseinrichtung. Eingeladen hatten der K-Punkt Ländliche Entwicklung im Kloster Heiligkreuztal, der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg und der Verband kath. Landvolk sowie zahlreiche Kooperationspartner aus kirchlichem und kommunalem Bereich.

Die Redner aus den unterschiedlichen Bereichen waren sich einig, dass der ländliche Raum maßgeblich zur Integration von Flüchtlingen beitragen kann und muss. Künftig werde es laut Dr. Joachim Drumm, Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart, nicht mehr darum gehen ob wir Migranten aufnehmen, sondern wie Integration in einer globalen Welt funktionieren kann. Deutlich wurde auch, dass die Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden müssen und nicht vor vollendete Tagsachen gestellt werden dürfen. „Stellen Sie Diskussionsplattformen zu Verfügung. Wenn die Bevölkerung ihre Fragen stellen können, können auch Ängste abgebaut werden“, ermutigte Hartmut Alker vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Die Kirche habe laut Dr. Thomas Broch, Flüchtlingsbeauftragter der Diözese Rottenburg-Stuttgart, einen besonderen Auftrag zur Integration. Sie habe dabei kein Sonderwissen, aber eine spezifische Erfahrung. Die Kirche verstehe sich schon lange als Weltkirche, die überall da sei, wo Menschen an Jesus Christus glauben. „Im Fremden begegnet uns der gekreuzigte und auferstandene Herr. Das ist der Horizont vor dem wir als Christen diese Fragen thematisieren“, so Broch.

Die Vernetzung zwischen Kirche, Kommune und Vereinen sei im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben unabdingbar. Integration gehe alle an. Als Anker der Integration schlug Steffen Jäger, Beigeordneter des Gemeindetags Baden-Württemberg, vor, in den Rathäusern einen Flüchtlingsmanager zu installieren. Dieser solle Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Integration sei. Hier sei die Finanzierung allerdings noch nicht klar. Jäger forderte einen Masterplan zur Integration, denn Staat und Gesellschaft das Recht und die Pflicht haben festzulegen, wie Integration gelingen kann.

 Kerstin Leitschuh

 

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