GEISTLICHE HALTUNGEN

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Kreatives zu den HALTUNGEN

Wenn Schafe von Gott erzählen - Kindergottesdienste im Advent zu den Geistlichen Haltungen

Kreative Ideen mit den Haltungen

„Ich lade dich ein, deine Geschichte zu erzählen“. Erfahrungen zu den Haltungen im Heute

Biblische Haltungen. Bausteine für Gespräche und kreative Ideen

            vertrauen: Gesprächsanleitung[nbsp]  /   Textblatt

            lassen: Gesprächsanleitung   /    Textblatt

            erwarten: Gesprächsanleitung   /   Textblatt

            wertschätzen: Gesprächsanleitung   /   Textblatt

Doppelkarten zu den geistlichen Haltungen

Exerzitien im Alltag zur Haltung des Vertrauens

Leben – like it! 4 Sinnsucher-Gesprächstüten zu erwarten, vertrauen, lassen, wertschätzen

        www.sinnsucher.plus

Liturgische Bausteine zu den geistlichen Haltungen

            vertrauen

            lassen

            erwarten

            wertschätzen 

Predigten zu den geistlichen Haltungen

           Predigt zur Haltung des Lassens

            Predigt zur Haltung des Vertrauens

Verschiedene Übungen zu den Haltungen

               Übung zur Augenhöhe

               Übung kontrollierter Dialog

               Übung wertschätzen

Faltkarte zu den Haltungen

Wertschätzen in Familien. Den Alltag unterbrechen – Edelsteinmomente entdecken

        Zur Bedeutung der Haltungen in der Familienpastoral

 

Die Kunst des Unterscheidens - biblsich-spirituelle Anleitung

Vorschlag für einen Besinnungstag des Pastoralteams

 Schema für einen geistlichen Besinnungstag für Pastoralteams

Litfaßsäule zu Geistlichen Haltungen

In der Kirchengemeinde Heilig Geist Balingen steht eine Litfaßsäule, auf der Zugänge zu den geistlichen Haltungen des Entwicklungsweges zu sehen sind.

Die 1854 erfundene  Litfaßsäule erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Für "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten" macht eine solche Säule deutlich: es gibt viele Zugänge - hier zu Geistlichen Haltungen - und: eine Kirchengemeinde steht für etwas.

Welche Haltung steckt hinter dem Prozess "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten?

(aus dem Vorwort zur Arbeitshilfe 1 - September 2015)

Die Domkapitulare Matthäus Karrer („Pastorale Konzeption“) und Paul Hildebrand (Pastorales Personal“) beschreiben für die Christinnen und Christen der Diözese die Herzstücke dieses Prozesses:

 
"Der diözesane Entwicklungsweg „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ ist Ihr Weg. Er gelingt, wenn er zu Ihrem Weg wird, wenn Sie ihn gestalten, ihm Farbe und Geschmack geben, Ihre eigene Note.
 
Wir als Diözesanleitung wollen diesen Ihren Weg unterstützen und fördern. Wir wollen Ihnen Materialien und Hilfen anbieten, aber noch mehr Gesichter und Menschen, die Sie begleiten und Ihnen Perspektiven eröffnen: hier im Ordinariat und vor allem in den Dekanaten.
 
Keinesfalls wollen wir Ihrer Entwicklung im Weg stehen, Ihnen gar Steine in den Weg werfen. Was wir aufrichtig wünschen, ist, dass wir uns alle in einem gemeinsamen Prozess befinden und uns voneinander und vom Heiligen Geist überraschen lassen.
 
Die Art, wie wir den Prozess angehen und Schritte gehen, soll widerspiegeln, dass dieser Prozess ein geistlicher ist und von geistlichen Haltungen getragen ist.
 
Der Prozess möge von Vertrauen getragen sein: Dass wir einander zutrauen, zukunftsfähige Schritte zu gehen und verantwortlich zu handeln. Das Vertrauen Gottes in uns Menschen und seine Kirche soll unser gegenseitiges Vertrauen leiten. In einzelnen Handlungen, in der Bereitschaft, Konflikte anzugehen und in der transparenten Kommunikation soll dies spürbar werden.
 
Der Prozess möge Lassen ermöglichen: lassen als weglassen von Handlungen, die nicht mehr möglich oder nötig sind. Genauso wichtig das gegenseitige Lassen – dem anderen, einem Gremium, einer Gruppe die Entscheidung und Ausführung überlassen, Allzuständigkeit loslassen, damit andere ins Spiel kommen und ihre Fähigkeiten entfalten. Meistens gibt es nicht nur einen Weg, sondern mehrere gute Möglichkeiten, eine Aufgabe zu bewältigen. Lassen ist loslassen, zulassen und sich einlassen auf den anderen, auf seine Sichtweise, auf seinen Lösungsvorschlag, auf seinen Weg.
 
Der Prozess ist nicht das Ziel. Wir machen keinen Prozess um des Prozesses willen. Wir gehen einen Weg, um zu erfahren, dass Gott uns auf diesem Weg entgegenkommt. Dazu gehört die Achtsamkeit auf die Zeichen der Zeit und was Gott uns dadurch sagen will. Das meint die Aufmerksamkeit für jede Lebensgeschichte, wie Gott darin vorkommt und ankommt. Damit verbunden ist eine Wachsamkeit im Jetzt: Jetzt ereignet sich das Evangelium, ist das Reich Gottes unter uns. Es wahrzunehmen und es zu benennen, ihm Raum zu geben und es zu verheißen, das bedeutet die geistliche Haltung erwarten.
 
Der Prozess möge von Wertschätzung geprägt sein: Tradition und Fortschritt, Klerus und Laien, Frauen und Männer, Hauptamtliche und Ehrenamtliche, Gläubige und Ungläubige, Junge und Alte, Aktive in der Kirche und Engagierte anderswo gehören zusammen, stehen zueinander auf Augenhöhe und sind ohne die anderen nur die halbe Kirche, nur der schlechtere Teil eines ersehnten Reiches, das Jesus uns als Gesellschaft Gleichgestellter verheißen hat.
 
Der Prozess ist ein geistlicher Übungsweg. Er ist dann auch ein pastoraler Prozess und eine Strukturreform. Aber zuerst soll er ein geistlicher Übungsweg sein. Ein Exerzitium der Kirche auf dem Weg zu sich selber. Üben heißt immer wieder und immer wieder neu. Üben beinhaltet auch Fehlerfreundlichkeit. Üben ist immer auch miteinander üben. Üben üben üben, das ist Christsein."
 
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