Der Entwicklungsweg der Diözese Rottenburg-Stuttgart:

WOZU? - WIE? - WIE GENAU?

Diese Seiten beschreiben, WOZU die Diözese Rottenburg-Stuttgart diesen Weg geht ("ZIELE"),
WIE das im Einzelnen geht ("WANDEL GESTALTEN") und WIE GENAU das im Einzelnen geht ("ERFAHRUNGEN", "DOWNLOADS").

Baiersbronn: Auf ins Werkstattjahr ... !

Neues von unserem Entwicklungsprozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“

Im September ist das erste Prozess-Jahr zu Ende gegangen – nicht jedoch die erste Phase dieses Entwicklungsprozesses. Sie war und ist geprägt von einer geistlichen Erneuerung unserer Kirchengemeinde und jedes Einzelnen. Hierzu können uns die geistlichen Haltungen Wertschätzen, Erwarten, Lassen und Vertrauen eine Anregung sein. Und sie ist geprägt von der Haltung des Hin-Hörens und Hin-Sehens auf das, was ist. Diese Haltungen möchten wir gerne beibehalten und uns darin immer wieder neu und tiefer einüben.

Das zweite Jahr soll dazu dienen, einige Dinge in unserer Kirchengemeinde auf den Prüfstand zu stellen und zu  überlegen, welche Veränderungen und Neuausrichtungen es braucht. Das soll keinesfalls all das Bisherige schmälern oder unreflektiert verwerfen. Vielmehr ist es wichtig, Wertvolles zu bewahren und den Blick für das Wesentliche unseres Glaubens zu schärfen.

Ganz konkrete Bereiche, die uns besonders am Herzen liegen und darum einen Schwerpunkt in der Reflexion erhalten sollen, sind die Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente der Erstkommunion und der Firmung. Gerade weil diese Zeit der Vorbereitung für die Kinder, Jugendlichen und Familien eine wertvolle und prägende Zeit sein kann und soll, ist es uns ein Anliegen, nicht einfach irgendwie weiter zu machen, sondern in einem bewussten Jahr der Zäsur tragfähige und sinnvolle Konzepte zu erarbeiten.

Ursprünglich war die Überlegung, die Katechesen in diesem Jahr aus diesem Grund ganz zurückzustellen. Mit den Kindern, Jugendlichen und Familien, die aus persönlichen Gründen diese Zäsur nicht mitgehen können, konnten konstruktive Wege für dieses Werkstattjahr gefunden werden, worüber wir uns sehr freuen und dankbar sind.

Dieses zweite Jahr wird ein „Werkstattjahr“ sein. Leiten soll uns als Kirchengemeinde dabei die Frage: Wie kann aus dem in der ersten Phase Gehörten eine gemeinsame Vision und ein gemeinsamer Weg für unsere Kirchengemeinde werden?

Dieses Jahr haben wir begonnen mit einem Begegnungsabend in der Glashütte in Buhlbach. An diesem Abend sind vier Werkstattgruppen entstanden, die sich ungefähr einmal pro Monat treffen, um kreative und konkrete Vorschläge, Projekte und Experimente zu erarbeiten, die dann dem Kirchengemeinderat empfohlen werden.

Diese Werkstattgruppen sind im Einzelnen:

~ „Kirche für die Menschen am Ort“ Leitfrage: Wie können wir als Kirchengemeinde unserem Auftrag „Kirche für die Menschen zu sein“ gerecht werden? Ansprechperson: Judith Weiß

~ „Projekte und Kooperationen“ Leitfrage: Welche Projekte und Kooperationen bereichern und befruchten unsere  Kirchengemeinde und bringen die Menschen in Begegnung mit Gottes Botschaft? Ansprechperson: Silvia Braun

~ „Katechese“ Leitfrage: Wie gelingt es uns, unseren lebensbereichernden und faszinierenden Glauben weiterzugeben? Ansprechperson: Dominik Weiß

~ „Gottesdienst“ Leitfrage: Wie können wir die Schätze unserer Gottesdienste erfahrbar und spürbar für alle werden lassen? Ansprechperson: Michael Schemminger

Diese Werkstattgruppen sind keine festen und geschlossenen Einrichtungen. Sie sind offen für alle Interessierte und freuen sich über Unterstützung, Mitarbeit und Anregungen. Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, Rückmeldungenzu geben, aktiv den Entwicklungsweg mitzugestalten und ihn im Gebet zu begleiten – denn Kirche sind wir gemeinsam.

Michael Schemminger

... mehr dazu im Newsletter der Katholischen Kirche Baiersbronn.