Der Entwicklungsweg der Diözese Rottenburg-Stuttgart:

WOZU? - WIE? - WIE GENAU?

Diese Seiten beschreiben, WOZU die Diözese Rottenburg-Stuttgart diesen Weg geht ("ZIELE"),
WIE das im Einzelnen geht ("WANDEL GESTALTEN") und WIE GENAU das im Einzelnen geht ("ERFAHRUNGEN", "DOWNLOADS").

#kircheamort    #anvielenorten

Von Leucht- und anderen Türmen ...

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rottweil haben sich entschieden: sie wollen den neuen ThyssenKrupp-Turm über eine Hängebrücke mit ihrer Stadt verbinden.

Es ist die Zeit der großen Ideen. Unmögliches wird möglich, wo zur Idee die Überzeugung kommt.
So ist es auch, wenn Kirche sich entwickelt. Die Idee, die Sehnsucht, die Vision alleine reicht nicht. Kirche ist Tat.

An vielen Orten ist derzeit zu beobachten, wie Bewegung in die Seelsorgeeinheiten kommt. Nicht überall ist das gleich innovativ und beeindruckend. Die ersten Schritte sind eher mühsam, wenn deutlich wird, wie sehr Organisation und Struktur die Tagesordnungen bestimmen anstelle von Vison und Weiterentwicklung.

Gut nur, dass Gott - im Unterschied zu vielen von uns - Geduld nicht nur kennt, sondern auch hat. Diese Geduld kommt aus seiner Liebe. Er hat unendlich viel davon, deshalb kann er auch warten, bis wir Menschen so weit sind.

Wenn wir als Diözese, als Seelsorgeeinheit, als Gemeinschaft oder als Einzelne so weit sind, dass wir akzeptieren, dass nicht mehr wir es sind, die die Türme bauen müssen, sondern dass es reicht, wenn wir uns um die Verbindungen innerhalb unserer Gesellschaft bemühen, dann wächst das Reich Gottes.
Wenn wir als Verantwortliche (ehren- und hauptamtlich) uns weniger um das Äußere (Organisation) und mehr um das Innere (Glaube-Liebe-Hoffnung) mühen, dann leuchtet das Licht der Liebe Gottes nicht nur nachts ...
Wenn wir als Botinnen und Boten der Liebe Gottes an dem Platz, an den wir uns der Wirklichkeit stellen, einfach nur  versuchen "da" zu sein, wird sich das Reich Gottes wieder und wieder ereignen.

Wolfgang Müller